{"id":48,"date":"2009-01-30T11:58:22","date_gmt":"2009-01-30T10:58:22","guid":{"rendered":"http:\/\/randyridder.de\/block\/?p=48"},"modified":"2009-01-30T11:58:22","modified_gmt":"2009-01-30T10:58:22","slug":"sequenzerquwahl","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.randyridder.de\/block\/2009\/01\/30\/sequenzerquwahl\/","title":{"rendered":"Sequenzer(qu)wahl"},"content":{"rendered":"<p>Hin und wieder liest man die verr\u00fccktesten Sachen dar\u00fcber, warum ein Sequenzer besser ist als ein anderer oder welchen man gar niemals nicht verwenden sollte. Klanglich d\u00fcrften sich diese jedoch nicht unterscheiden. Alle aktuellen Sequenzer verf\u00fcgen \u00fcber nahezu identische Audioverarbeitungsqualit\u00e4t; die Unterschiede beim puren Mix sind nicht h\u00f6rbar und geh\u00f6ren in die esoterischen Forschungsbereich. Es gibt aber sehr wohl einen Unterschied bei den internen Effekten. Diese k\u00f6nnen jedoch durch VST-Plug-Ins ersetzt werden und somit ist dieser Faktor auch nur bedingt ausschlaggebend.<\/p>\n<p>Die einzelnen Eigenschaften der Sequenzer unterscheiden sich nat\u00fcrlich. Allerdings finden sich manchmal gleiche Funktionen irgendwo unter anderem Namen wieder. Darum sollte genaustens Analysiert werden, welche Funktion sich hinter den Namen verbirgen.<!--more--><\/p>\n<p>Am allerwichtigsten ist meiner Ansicht nach der workflow. Es sollte jedem Benutzer klar sein, wof\u00fcr der Sequenzer genutzt werden soll. Erst dann kann man vern\u00fcnftig entscheiden, welcher in Frage kommt.<\/p>\n<p>Ich kann nur raten, den Sequenzer zu nutzen mit dem man klar kommt.\u00a0 Also erst mal sch\u00f6n ordentlich Demos ziehen (falls es solche gibt) oder bei Freunden mal gucken, wie das denn nun l\u00e4uft und was einem an dem einem oder dem anderen denn besser gef\u00e4llt oder was man echt sau bl\u00f6d findet. Jeder Sequenzer hat seine Vorteile und leider hat auch jeder seine Nachteile. Eine Bedarfsanalyse ist ein<em> Muss<\/em>.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich kann man auch verschiedene Produkte miteinander Kombinieren, allerdings nur dann, wenn Host- und Slave-Betrieb m\u00f6glich ist.* Es ergibt keinen Sinn 2 Host Sequenzer parallel zu betreiben.<\/p>\n<p>Ein nicht zu vernachl\u00e4ssigender Punkt sind die Update oder Upgrade Prozeduren der Firmen. Diese sollte man ebenfalls analysieren und f\u00fcr sich das passendste raus suchen.<\/p>\n<p>Dazu gibt es bei fast allen Sequenzern verschiedene Versionen. Dort kann man auch mal gucken, ob man nicht die abgespacktere Version nehmen kann, die z.B. kein Dolby Surround unterst\u00fctzt, wenn man eh nicht damit arbeiten will. Auf den entsprechenden Homepages gibt fast immer eine Vergleichs\u00fcbersicht der Features der jeweiligen Version.<\/p>\n<p>Hier noch kurz ein paar Pros und Contras Meinerseits:<\/p>\n<p><strong>Pro Tools:<\/strong><\/p>\n<p>Pro: Massig exklusive Effekte die allerdings auch gut Geld kosten k\u00f6nnen) ; ordentlich DSP power mit gro\u00dfen Pro Tools HD Systemen; die die CPU entlastet; gr\u00f6\u00dfere Systeme relativ teuer<\/p>\n<p>Contra: Fest definierte Shortcuts; Hardwaregebunden (nur kompatibel mit Digidesign Soundinterfaces); Midi einbindung nicht so der Hit, soll allerdings seit Version 8 richtig nach vorne gehenn; die gro\u00dfen HD Systeme sind recht teuer.<br \/>\n<em>Nachtrag: Seit Pro Tools 9 hat sich die Hardwarebindung erledigt. Ab jetzt kann man mit jedem Interface Pro Tools betreiben. Allerdings f\u00e4llt dann auch die CPU entlastung durch die Hardware weg.<\/em><\/p>\n<p><strong>Logic:<\/strong><\/p>\n<p>Pro:\u00a0 Sehr flexibel; gute Instrumente und Effekte<\/p>\n<p>Contra:\u00a0 Nur kompatibel zu Mac OS<\/p>\n<p><strong>Cubase:<\/strong><\/p>\n<p>Pro: Innovative Ideen<\/p>\n<p>Contra: Hardware Dongel; soll auf einigen Systemen absturzgef\u00e4hrdet sein<\/p>\n<p><strong>Ableton Live:<\/strong><\/p>\n<p>Pro:Echtzeitbearbeitung von Audio Material und damit besonders geeignet f\u00fcr Live-Anwendungen<\/p>\n<p>Contra: Gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftiges Design<\/p>\n<p><strong>FL Studio:<\/strong><\/p>\n<p>Pro: Intuitive Bedienung; download Version mit Life-Time-Free-Update<\/p>\n<p>Contra: Wave Editing etwas un\u00fcbersichtlich und nicht Spurenbezogen im klassichen Sinn; kleiner Mixer<\/p>\n<p><strong>Reason<\/strong>:<\/p>\n<p>Pro: Gute Samples an board<\/p>\n<p>Contra: Keine Funktion um Audiospuren aufzunehmen (wer richtige Instrumente oder Kl\u00e4nge in den Computer bef\u00f6rdern will sollte etwas anderes suchen)<\/p>\n<p>Daneben gibt es nat\u00fcrlich noch weitere wie Sonar, Samplitude, Reaper oder Ardour. Diese haben nat\u00fcrlich auch ihre daseinsberichtigung und sollten bei der Frage &#8222;welcher Sequenzer f\u00fcr mich&#8220; nicht fehlen.<\/p>\n<p>*Host ist der Taktgeber, in dem die andere Software dann als Plug-In oder per Rewire gestartet werden kann.<\/p>\n<p>Beispiel: Fruity Loops kann als VSTI in Cubase geladen werden oder Reason per Rewire mit Logic verbunden werden. Es ist jedoch nicht m\u00f6glich z.B. Pro-Tools mit Samplitude zu verbinden, da diese Sequenzer immer als Host arbeiten. Es w\u00fcrde zu einer Zugriffsverletzung bei dem Asio Treiber kommen w\u00fcrde und im schlimmsten Fall sieht man blau.<\/p>\n<p><strong>P.S.:<\/strong><\/p>\n<p>Falls irgendjemand weitere Pros und Contras kennt, kann diese ja in den Kommentaren posten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hin und wieder liest man die verr\u00fccktesten Sachen dar\u00fcber, warum ein Sequenzer besser ist als ein anderer oder welchen man gar niemals nicht verwenden sollte. 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