{"id":35,"date":"2009-10-27T00:09:53","date_gmt":"2009-10-26T23:09:53","guid":{"rendered":"http:\/\/randyridder.de\/block\/?p=35"},"modified":"2009-10-27T00:09:53","modified_gmt":"2009-10-26T23:09:53","slug":"wozu-kopfhoerer-nutzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.randyridder.de\/block\/2009\/10\/27\/wozu-kopfhoerer-nutzen\/","title":{"rendered":"Wozu Kopfh\u00f6rer nutzen?"},"content":{"rendered":"<p>Da ich ja schon auf einige Nachteile bei h\u00f6ren mit Kopfh\u00f6rern erl\u00e4utert habe, folgt nun noch eine Erl\u00e4uterung wozu denn nun ein Kopfh\u00f6rer gut sein kann.<\/p>\n<p>Neben dem n\u00e4chtlichen h\u00f6ren von Musik ohne Nachbarn zu bel\u00e4stigen, kann es durchaus auch im Mix-Prozess Sinn ergeben einen Kopfh\u00f6rer zu nutzen.<\/p>\n<p><em>a) Fehler finden:<\/em><\/p>\n<p>Knackser fallen super gut mit einem Kopfh\u00f6rer auf.\u00a0 Somit ist ein Kopfh\u00f6rer gut zum Editing geeignet, was ja auch gut zu einer Nachtschicht passt.<\/p>\n<p><em>b) Stereoeffekte<\/em><\/p>\n<p>Mit einen Kopfh\u00f6rer l\u00e4\u00dft sich gut beurteilen, wie ein Stereoeffekt wirkt. Doch Vorsicht: Da man das Teil genau am Kopf hat, wirken viele Effekte oftmals extremer als durch Lautsprecher und die reale Lokalisation ist schier unm\u00f6glich, da die Schallwellen ja nicht wirklich viel Raum durchqueren m\u00fcssen, um zu den Ohren zu gelangen. Auch gibt es keine gegenseitige Beeinflussung des rechten und linken Kanals. Somit h\u00f6rt man auch keine Phasenausl\u00f6schungen.<\/p>\n<p>Ich mixe ganz in einigen F\u00e4llen gerne Gitarren mit Kopfh\u00f6rern, sobald die Anzahl der Spuren schwer zu kontrolieren ist (also so ca. ab 4 Gitarren). Jedoch nutze ich dann sp\u00e4ter doch noch die Speaker, um den Gesammtsound etwas griffiger zu machen.  Ebenso handhabe ich das mit mehr oder weniger komplexen Vocal-Arrangments.<\/p>\n<p>Absolut ungeeignet ist ein Kopfh\u00f6rer zum mischen von B\u00e4ssen, da die sich Basswellen erst im Raum vollkommen entwickeln. Das kann sogar soweit gehen, dass man die Frequenzen falsch wahrnimmt und der Bass im Song verstimmt ist.<\/p>\n<p>Genauso verh\u00e4llt es sich mit dem Mischverh\u00e4ltniss von Bass zu dem Rest der Mixtur, was nicht alleine an der Eigenresonanz von unserem K\u00f6rper liegt. Das &#8222;sp\u00fcren&#8220; von Bass f\u00e4llt mit dem Kopfh\u00f6rer weg, au\u00dfer der Kopfh\u00f6rer ist\u00a0 <em>echt verdammt laut<\/em>.<\/p>\n<p>Ich habe schon Songs Nachts gemixt, wo ich dachte, da\u00df sei jetzt das &#8222;non-plus-ultra&#8220; und &#8222;besser-geht-es-nicht&#8220;. Am Morgen darauf wurde ich dann aber zur\u00fcck zur Realtit\u00e4t gef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Da mit Kopfh\u00f6rern h\u00e4ufig zu laut abgeh\u00f6rt wird, ist man zus\u00e4tzlich von der Lautst\u00e4rke geblendet und realisiert nicht, dass der Kram leise echt banane klingt.\u00a0 Also besser noch mal Morgens die Lautsprecher zu Hilfe rufen. Toller Nebeneffekt ist dabei, dass die Ohren auch noch vollkommen &#8222;frisch&#8220; sind.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Da ich ja schon auf einige Nachteile bei h\u00f6ren mit Kopfh\u00f6rern erl\u00e4utert habe, folgt nun noch eine Erl\u00e4uterung wozu denn nun ein Kopfh\u00f6rer gut sein kann. Neben dem n\u00e4chtlichen h\u00f6ren von Musik ohne Nachbarn zu bel\u00e4stigen, kann es durchaus auch im Mix-Prozess Sinn ergeben einen Kopfh\u00f6rer zu nutzen. a) Fehler finden: Knackser fallen super gut [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[20,26,42],"class_list":["post-35","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-info","tag-info","tag-kopfhoerer","tag-stereo"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.randyridder.de\/block\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/35","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.randyridder.de\/block\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.randyridder.de\/block\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.randyridder.de\/block\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.randyridder.de\/block\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=35"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.randyridder.de\/block\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/35\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.randyridder.de\/block\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=35"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.randyridder.de\/block\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=35"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.randyridder.de\/block\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=35"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}